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Flachs ist ein nationaler Schatz Rußlands, eine der wenigen erneuerbaren Rohstoffressourcen und historisch ein wichtiger nationaler Exportartikel. Flachs war der Menschheit viele Jahrhunderte vor unserer Ära bekannt. Als Ursprungsland des Flaches gilt Ägypten. Nach der Beschreibung von Herodot wurde Flachs auf der Fläche, die vom heutigen Rußland eingenommen wird, bereits im 6. Jahrhundert vor unserer Ära angebaut. In Rußland war der Flachsanbau und die Herstellung von Stoffen aus ihm bereits im 8. Jahrhundert bekannt. Fast jede Bauernfamilie befaßte sich mit der häuslichen Weben von Leintüchern.

 
Es gibt eine Überlieferung, daß die russischen Ritter, Aljoscha Popowitsch, Dobrynja Nikititsch und Ilja Muromez in ihrer Kindheit Leinenhemden trugen. Unsere Vorfahren wickelten Neugeborene in Leinentücher, weil sie anderen Eigenschaften glaubten, vor Unbill und dem bösen Auge zu schützen.
Zum 9. Jahrhundert waren Leinenwebstühle bereits so weit verbreitet in Rußland, daß Großfürst Jaroslaw in seiner Kirchenordnung (1050-51) einen besonderen Paragraphen einführt über den Diebstahl von Flachs und Leinenkleidung.
Das Gebiet Wologda, welches für sein Flachs berühmt ist, zog die Aufmerksamkeit der Nowgoroder auf sich, welche bereits im 12. Jahrundert Flachs nach Europa ausführten. Im 16. Jahrhundert, mit der Öffnung der Handelsweges über das Weiße Meer, wurden auch die Engländer auf das wologodsker Flachs aufmerksam. Sie kauften den nördlichen Flachsrohstoff und Leinen auf. 
Im 18. Jahrhundert wurde der russische Flachsanbau gefördert durch einen Erlaß Peters I „Über die Erhöhung in allen Gouvernements des Flachs- und Hanfanbaus“. Zu dieser Zeit erschienen große Leinenmanufakturen. Zum Ende des 18. Jahrhunderts galten sie bereits als die besten in Rußland von allen Industrieunternehmen. Zu Zentren der Leinweberei wurden die Gouvernements Jaroslawl, Kostroma, Wladimir und Moskau.
Zu einem Anstoß für die weitere Ausweitung der Leinenproduktion in Rußland wurde die Erlaubnis Katherinas II für die freie Ausfuhr von Leinen (1763). Im 18. Jahrhundert arbeitete mit russischen Fasern fast die gesamte Leinenindustrie Englands und Frankreichs. Schon am Ende des 18. Jahrhunderts exportierte Rußland 1 Mio. Pud Leinen. Das Flachsgebiet Wologda zeichnete sich durch eine hohe Sorte an Flachsfasern aus; es wurden Fälle des Verkaufs mit der Nummer 32 fixiert, was die üblichen Flachssorten um fast das Doppelte übertrifft.
Die für Leinen günstigen Boden- und Klimabedingungen und ebenfalls die günstige Lage an der Überschneidung der Transportwege führten dazu, daß das Gouvernement Wologodsk zu einem der Hauptgebiete der Warenflachsherstellung unter den 25 flachsanbauenden Regionen Rußlands wurde. Am Ende des 19. Jahrhunderts betrug die Fläche für die Flachsaussaat in den 10 Gebieten des Gourvernementes 31600 ha, es wurden hier bis zu 14.000 Tonnen Fasern geerntet.
 
Lange Zeit gründete sich der Glaube an die ungewöhnliche Kraft der Flachsmaterie nur auf Intuition und Beobachtungen, nur nach dem zweiten Weltkrieg begannen wissenschaftliche Untersuchungen, welche übrigens die Richtigkeit der Volksweisheit bestätigten: „Flachs ist gegen Krankheiten stark“.
Im Jahr 1962 führten Gelehrte unter Leitung von Doktor Ju. W. Wadkowskaja Erprobungen durch von Kleidung mit verschiedener Zusammensetzung und in verschiedenen Klimazonen des Landes. Es wurde festgestellt, daß Leinenstoff nach vielen Parametern unübertroffen ist.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist Flachs ein Rohstoff nicht nur für die Textilindustrie, sondern auch ein strategisch wichtiger Rohstoff, der in vielen Bereichen der Wirtschaft verwendet wird, und zwar im Zellulose-Papierbereich, der Medizin, Chemie, beim Militär, im Automobilwesen etc.
 
Die Aktualität der Verarbeitung von Flachs und der Waren aus dieser Produktion ist bedingt durch einzigartige medizinisch-biologische Eigenschaften, die eine schnelle und komfortable Anpassung des Menschen in ungünstigen und extremen Bedingungen ermöglichen, und zwar:
 

Leinentücher sind hygienisch

Dies ist eine wichtige Charakteristik des Stoffes und ist erklärbar durch die Fähigkeit der Flachsfasern, die Lebenstätigkeit von krankheitsfördernden Mikrofloren aktiv zu unterdrücken. Es ist bekannt, daß zur Zeit des ersten Weltkrieges sich die Soldaten die Matratzen mit Flachsstroh vollstopften und sie dieses vor vielen Hautproblemen bewahrte. Moderne Untersuchungen haben gezeigt, daß die Umwicklung des Körpers mit feuchtem Leinenstoff die Reinigung des Körpers von Schlacken begünstigt. In einigen europäischen Ländern werden in Spa-Salons Leinenwicklungen angeboten. Dies erneuert nicht nur die Haut, sondern hat auch einen Heileffekt.
 

Leinenstoff ist hygroskopisch

In heißen feuchten Nächten gibt es nichts Besseres als Leinenwäsche, welche bis zum Morgen frisch und kühl bleibt. Die Dermatologen empfehlen, in Nachthemden und Pyjamas aus Leinen zu schlafen, weil diese hervorragend Feuchtigkeit aufsaugen. Denn es ist bekannt, daß während des Schlafs sich die Temperatur des Organismus erhöht und die Schweißausscheidung steigt. Die Hydroskopizität des Leinen macht es zum besten Material für Sommerkleidung. Es nimmt Feuchtigkeit auf, klebt aber nicht am Körper und schafft ein Komfortgefühl. Der Körper kann atmen.
 

Leinenstoff reguliert den Wärmeaustausch

Bei heißem Wetter ist es am besten, natürliche Stoffe zu tragen, die luftdurchlässig sind. Stoffe mit diesen Eigenschaften gibt es genügend, allerdings hat Leinen eine zusätzliche vorteilhafte Eigenschaft; es hat wärmeisolierende Eigenschaften. Die von Ju. W. Wadkowskaja in Mittelasien durchgeführten Untersuchungen haben gezeigt, daß bei Menschen, die Leinenanzüge trugen, die Temperatur im Raum zwischen Körper und Kleidung um 3-4,0°C niedriger war als bei Menschen, die in Baumwollstoffe gekleidet sind.
 

Leinenstoffe lenken ultraviolette Strahlung ab

Dichte weiße Leinenstoffe lenken fast das gesamte Spektrum an Sonnenstrahlen gut ab und schaffen durch eine Senkung der Spannung der statischen Spannungsfelder und eine Schluckung der ionisierenden Strahlung in Räumen ein für Menschen günstiges Mikroklima.
 

Leinenstoffe neutralisieren Gerüche

Antiseptische und hygroskopische Eigenschaften des Leinens werden verwendet bei der Produktion von einigen Teilen von Schuhwerk, insbesondere von Einlagesohlen und der inneren Seite der Sohle. Leinen senkt das Feuchtigkeitsniveau im Schuh und hindert die Bakterien an der Entwicklung, saugt den Geruch ein.
 

Leinenstoffe sind stabil und langlebig

Leinen wird gezählt zu den Naturfasern mit Pflanzenherkunft. Seine natürlichen Eigenschaften sind derart, daß es sehr stabil ist und natürlich kaum zerstört werden kann. Wenn man ein Produkt aus Leinen kauft, kann man sicher sein, daß es nicht nur lange dienen wird, sondern auch sein schönes Aussehen behalten wird. Produkte aus Leinen vergilben nicht mit dem Alter, mit jeder Wäsche werden sie nur weicher und weißer.
 
Die einzigartigen Eigenschaften des Leinens haben es ungewöhnlich populär gemacht. In den europäischen Ländern ist die Menge der gekauften Waren aus Leinen im letzten Jahrzehnt um ein Vielfaches angewachsen. Leinen zu tragen ist erstens gut für die Gesundheit und zweitens schön.
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